Vermeintlicher Dachstuhlbrand wohl mit Zigaretten ausgelöst
KIERSPE (mk) Wegen Rauch und Flammen auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses ist der Innenstadtlöschzug am Freitagmorgen, 21. März, alarmiert worden. Tatsächlich hatte es auf dem Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße gequalmt, auch Flammen sollen nach Angaben von Feuerwehrsprecher Christian Schwanke zu sehen gewesen sein. Unter schwerem Atemschutz ist ein Trupp der Sache auf den Grund gegangen: Tatsächlich brannte es, aber lediglich im Bereich der Dachrinne des Hauses. Das Feuer konnte mit einem beherzten Löschangriff aus einem nahegelegenen Dachfenster schnell gelöscht werden. Dazu kam lediglich “ein Schwung” Wasser zum Einsatz.

Obgleich die Brandstelle schon gut per Wärmebildkamera überprüft werden konnte, kam auch die zwischenzeitlich eingetroffene Drehleiter der Meinerzhagener Feuerwehr zum Einsatz. Zuerst kontrollierten Feuerwehrleute die Lage, anschließend verschafften sich Polizeibeamten einen Überblick. In der Dachrinne fanden sich zahlreiche Zigarettenkippen. “Wir vermuten, dass damit auch der Brand ausgelöst worden ist”, erklärt Christian Schwanken zum Auslöser des Geschehens.
Immerhin konnte der Einsatz zügig abgearbeitet werden, was für die nahe der Einmündung zur Otto-Ruhe-Straße voll gesperrte L528 auch höchst willkommen war: Der Verkehr staute sich bereits erheblich. Alarmiert wurde die Feuerwehr um 9.13 Uhr, nach einer halben Stunde löste sich die Einsatzstelle allmählich auf. Die Feuerwehr Kierspe war mit 23 Kräften vor Ort, dazu kam die Besatzung der Meinerzhagener Drehleiter. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen und sogar einer Motorradstreife vor Ort. Auch Helfer vom DRK waren im Einsatz, es wurde aber glücklicherweise niemand verletzt. Selbst ein erwähnenswerter Sachschaden ist wohl nicht entstanden. Dennoch ermittelt die Polizei: Es steht das “Herbeiführen einer Brandgefahr” im Raum.

